Das Gartenjahr
Gartenratschläge
Julispruch:
Die Blumen machen den Garten,
nicht der Zaun.
Deutsches Sprichwort
Die wichtigsten Arbeiten im Monat Juli
– Bei großer Hitze ist durchdringendes Gießen wichtig: Zwei- bis
dreimal pro Woche 20 bis 25 Liter Wasser/m² auf die Beete
– Fruchtstände von Zierlauch evtl. abschneiden, die Blätter aber
einziehen lassen
– Verblühte Lavendelstängel zurückschneiden, das erhöht die
Chance auf eine Nachblüte
– Stauden und Kräuter mit Stecklingen vermehren
– Tomaten: Achseltriebe laufend ausgeizen
– Herbstsalate, Lauch, Knollenfenchel, Zichorien- und Kohlarten auf die ersten freiwerdenden Beete säen oder pflanzen
– Erdbeeren nach der Ernte düngen und das Laub
zurückschneiden
– Kirschen immer mit Stiel ernten, dann bleiben sie länger
haltbar
– Beerensträucher auslichten
– Zwetschgen und Tafeltrauben bei Überbehang ausdünnen
Guter Vorsatz…
Nicht zu dick auftragen
Der Rasen ist gemäht und das ganze Schnittgut muss irgendwo hin. Genau – am besten als Mulchmaterial auf die Beete mit Gemüse und nährstoffhungrigen Stauden. Denn da tut es gute Dienste. Es sorgt dafür, dass der Boden feuchter bleibt, wirkt temperaturausgleichend, hält das Unkraut in Schach und das Bodenleben in Schwung, und es liefert auch noch eine gute Portion Nährstoffe.
Die Versuchung, den Pflanzen mit einer möglichst dicken Mulchdecke besonders viel gutes zu tun, ist groß. Doch sollten Sie nicht zu dick auftragen. „Schleiderartig“ soll der Grasschnitt den Boden bedecken, in trockenen Sommerwochen darf es auch etwas mehr sein. Aber ein Zuviel bietet Schnecken nur ein gemütliches Plätzchen und der Grasschnitt beginnt schnell zu verklumpen und zu faulen.
Verteilen Sie die Reste lieber unter Sträuchern und Hecken oder lassen Sie das Mähgut in der Sonne trocknen und lagern es für die kommenden Wochen, wenn der Grasschnitt und damit das Mulchmaterial weniger werden.