Rezepte

Rezepte

Linsenfrikadellen

Zutaten: 100 g (grüne) Linsen, 2 Brötchen (eingeweicht), 1 Lorbeer-blatt, 1 Zwiebel (feingehackt), 1 Knoblauchzehe (feingehackt oder zer-drückt), 1 Karotte (geraspelt), feingehackte Petersilie und/oder andere frische Kräuter, 15 g Sesam, 20 g feine Haferflocken, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, Butterschmalz oder Olivenöl zum Braten
Zubereitung: Die Linsen mit dem Lorbeerblatt nach Packungsanwei-sung kochen und abgießen. Die übrigen Zutaten sowie die Kräuter und Gewürze dazugeben und gut verrühren. Falls die Masse zu weich ist noch etwas Semmelbrösel dazugeben. Kleine Frikadellen formen und in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten.
Dieses Rezept eignet sich sehr gut, um verschiedene Lebensmittelreste zu verwerten, z.B. gekochtes Fleisch, Wurst- und Schinkenreste, Ge-müsereste wie Zucchini, Paprika, Kürbis oder Rote Beete, gegarte Kar-toffeln und geriebene Käsereste.

Auberginen-Spinat-Lasagne

Zutaten: 2 kleine Auberginen, 3 EL Olivenöl, 1kg Blattspinat, 2 Zuc-chini, (ca. 500 g), 200 g Feta, 2 Knoblauchzehen, 300 g mildes Ajvar,
je 1 TL Rosmarin und Thymian (frisch oder getrocknet), Salz, Pfeffer, Muskat, 10 EL Paniermehl
Zubereitung: Auberginen längs in dünne Scheiben schneiden, in Öl von beiden Seiten anbraten, herausnehmen und den gewaschenen und klein geschnittenen Spinat in die Pfanne geben, zusammenfallen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zucchini längs in Scheiben schneiden. Feta in dünne Scheiben schneiden.
Eine große und hohe Auflaufform mit der Hälfte der Zucchinischeiben auslegen.
Knoblauch mit Ajvar und Kräutern verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Drittel der Ajvarmischung auf die ausgelegten Zuc-chinischeiben verteilen. Die Hälfte der Auberginenscheiben als nächste Schicht darauflegen, würzen und mit einem weiteren Drittel der Ajvarmischung bestreichen. Mit 6 EL Paniermehl bestreuen, Darauf den gut ausgedrückten Spinat geben. Mit der Hälfte des Fetas abde-cken. Restliche Zucchini- und Auberginenscheiben darauf verteilen und mit der übrigen Ajvarmischung bestreichen. Den übrigen Schafskäse darauf verteilen und mit 4 EL Paniermehl bestreuen.
Im heißen Ofen (200 Grad Heißluft, 220 Grad Ober-Unterhitze) gold-braun backen.

Kartoffelsalat mit Bärlauch-Salsa

Zutaten: 1,5 kg Frühkartoffeln, Salz, 100 g Bärlauch, 20 g Petersilien-blättchen, 20 g Schnittlauch, 10 g Dill, 1 grüne Chilischote, 100 ml Oli-venöl, 40 ml Weißweinessig, Pfeffer, 1 Bund Radieschen
Zubereitung: Kartoffeln gut waschen (bürsten), in Salzwasser gar ko-chen und leicht abkühlen lassen. Je nach Größe halbieren und in eine große Schüssel geben.
Für die Salsa alle Kräuter sehr fein hacken und in eine kleine Schüssel geben. Chilischote längs halbieren, die Kerne entfernen und fein ha-cken. Mit Öl und Essig zu den Kräutern geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Salsa zu den lauwarmen Kartoffeln geben, vermengen und 30 Minuten durchziehen lassen. Kräftig mit Salz, Pfef-fer und Essig abschmecken. Radieschen putzen, waschen, in dünne Scheiben schneiden und kurz vor dem Servieren unter den Kartoffelsa-lat mischen.

Grüner Smoothie (für eine Person)

Zutaten: 1 Birne (100 g), 4 getrocknete Datteln ohne Kern, 100 g Sa-latgurke, 50 g Feldsalat oder Spinat, 30 g frische Sprossen (z.B. Alfal-fa), 1 EL Leinöl, 200 ml Kokoswasser
Zubereitung: Alle Zutaten in den Mixer geben und eine Minute auf höchster Stufe mixen.
Dieser Smoothie kann eine Mahlzeit ersetzten.

Lavendel

Beitrag von Sabine Rainer aus Breitendiel. Sie besitzt einen zertifizierten Naturgarten und darin wächst, unter anderem, viel Lavendel, den sie besonders liebt.

 

In Südfrankreich hat man einen ständigen wohlriechenden Begleiter: den Lavendel.

Man findet ihn auf Wochenmärkten und Geschäften in Seifen, Marmeladen, Parfums, Honig, abgepackt als Kräutermischung und natürlich als Urlaubsmitbringsel in gebundener Form.

Er schmückt Keramik aus Vallauris und Glas aus Biot.

In jedem Vorgarten ist er zu finden. Lavendeleis ist mein Favorit, wenn ich in Frankreich bin.

Rieche ich irgendwo Lavendel, bin ich in Gedanken sofort in Südfrankreich.

In unserem Naturgarten in Miltenberg haben wir viel Lavendel. Er duftet herrlich und ist ein Bienen- und Hummelmagnet. Den ganzen Sommer hindurch summt und brummt es.

Ab und an sind Grillen zu hören, dann riecht es nicht nur, sondern klingt auch nach Frankreich.

Ich dachte mir, bei dieser Fülle an Lavendel im Garten, warum nicht einmal nach entsprechenden Rezepten schauen? Es sollte sicher welche geben.

Da ich gerne backe haben sich nachfolgende Rezepte angeboten (schmeckt sogar meinem Mann!):

 

Heidesand mit Lavendel

Zutaten: 250 g Butter, 1 Prise Salz, 200 g Zucker (ich reduziere immer auf die Hälfte), 1 P. Vanillezucker, 375 g Mehl, 12 TL Lavendelblüten, getrocknet

Zubereitung: Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl unterkneten, Lavendelblüten hinzugeben.

Teig zu Rollen formen (3 bis 4 cm Durchmesser, ca. 3 Rollen)

In Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am anderen Tag die Rollen in abgeriebener Zitronenschale vermischt mit Zucker wälzen. Danach in 0,5cm dicke Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit etwas Abstand auf das Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad 10 bis 12 Minuten backen.

Kann man in einer Blechdose gut eine Weile aufbewahren.

 

Übrigens, wer keinen Lavendel mag, kann diesen durch kleingeschnittenen Rosmarin ersetzen, war letztes Jahr Weihnachten ein großer Erfolg bei meinen Kollegen.

 

Da die Plätzchen gut ankamen, habe ich mich danach an einen Kuchen „gewagt“:

 

Zitronenkuchen mit Lavendel

Zutaten: 200 g Butter, 200 g Zucker (mir persönlich reicht die Hälfte),

2 Eier, 1,5 EL Zitronenschale (ich nehme immer mehr)

1 TL Lavendel, getrocknet (da nehme ich auch mehr), 300g Mehl,

1 TL Backpulver, 200 ml Milch

Zitronensaft und Puderzucker für Zuckerguss

Lavendel als Deko

Zubereitung: Zucker mit Eiern schaumig schlagen. Butter, Zitronenschale, Lavendel dazugeben, verrühren. Mehl, Backpulver, Milch hinzugeben und unterrühren.

Teig in gefettete/geölte Kastenform geben (ich nehme immer eine Gugelhupfform, sieht netter aus). Bei 170 Grad eine Stunde backen.

 

Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und Zuckerguss auftragen.

Oder einfach nur mit Puderzucker bestäuben.

 

Rezepte – nicht nur für Suppenkasper

 

Scharfe Apfelsuppe

Zutaten:

2 Äpfel, 1 rote Paprikaschote, 1 kleine Knoblauchzehe,

¼ Salatgurke, ½ EL Butter, 375 ml Gemüsebrühe, 1 Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle, ¼ TL Paprikapulver (scharf), 1 Prise Zucker, 1 Spritzer Obstessig, 50 ml Schlagsahne

Zubereitung:

Äpfel schälen und vom Kerngehäuse befreien. Aus der Salatgurke ebenfalls die Kerne entfernen und beides kleinschneiden. Paprikaschoten und Knoblauch putzen und kleinschneiden. Von der Paprika einige Streifen für die Dekoration zurücklassen.

Knoblauch mit den Äpfeln und dem Gemüse in Butter andünsten. Das scharfe Paprikapulver dazugeben, mit etwas Gemüsebrühe aufgießen und weich dünsten. Nach und nach die restliche Brühe aufgießen. Pürieren und mit den restlichen Gewürzen abschmecken. Sahne hinzufügen und nochmals aufkochen.

Die Suppe mit in Butter gedünsteten Paprikastreifen und Petersilie garnieren und servieren. Dazu passt Weißbrot.

 

Brotsuppe

Zutaten:

100 g altbackenes Brot, 60 g Butter, 1 Zwiebel, Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Lauch) 2 EL Mehl, 1 ½ l Brühe, 100 ml Sahne oder Milch, Salz und Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

In einem großen Topf die fein geschnittenen Brotreste in etwas zerlassener Butter anschwitzen. Die in Würfel geschnittene Zwiebel und das Suppengemüse dazugeben und kurz anrösten. Mit Mehl bestäuben, durchrühren und mit der abgekühlten Brühe aufgießen. Bei schwacher Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren (ich mag sie gerne unpüriert!) und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Zum Schluss noch einen Schuss Sahne oder Milch dazugeben und servieren.

 

Kürbissuppe mit Knusperreis

Zutaten:

180 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 30 g Ingwer, 1 Chilischote,

1 kg Hokkaidokürbis, 2 EL Bratöl, 1 TL Tomatenmark,

1 l Gemüsebrühe, 1 EL Koriandersamen, 1 EL Schwarzkümmelsamen, 2 EL Basmatireis, 1 EL Olivenöl, 1 kleine Zitrone, Salz, Pfeffer, Kräuter

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein schneiden. Chili längs halbieren, Kerne entfernen und klein schneiden, Kürbis vierteln (Kerne entfernen) und in Würfel schneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin 5 Minuten goldbraun braten. Tomatenmark und Kürbis hinzufügen, 2 Minuten braten. Mit der Brühe ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen. Koriander und Schwarzkümmel in einer Pfanne ohne Öl anrösten bis es duftet. Reis gut abspülen und abtropfen lassen. Olivenöl erhitzen, Reis darin unter Rühren 3 Minuten goldbraun rösten. Zitrone heiß waschen und 2 Streifen Schale abziehen und in feine Streifen schneiden. Kürbissuppe fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit gerösteten Samen, Reis, Zitronenstreifen und Kräutern garniert servieren.

 

Brotchips

Zutaten:

Weizen- oder Roggenmischbrot, Oliven- oder Knoblauchöl

Zubereitung:

Das Brot in ca. 2 bis 3 mm dünne Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Brotscheiben flach darauf legen. Sie dürfen nicht übereinander liegen. Mit Öl beträufeln und bei ca. 140 Grad (Ober-, Unterhitze) ca. 10 Minuten rösten. Die Backzeit kann je nach Brotsorte und Backofen etwas variieren. Das Brot nicht zu dunkel rösten, sonst bekommt es einen bitteren Geschmack.

Die Brotchips kann man pur, zu Suppen, oder mit einem Joghurt-Kräuter-Dip genießen

 

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