Das Gartenjahr

Gartenratschläge


            

Die wichtigsten Gartenarbeit im Jul

Zierpflanzen

Bewässerung für die Urlaubswochen organisieren.

Stauden (Iris) lassen sich nach der Blüte verpflanzen oder durch Teilung vermehren.

Sommerblumen und herbstblühende Prachtstauden kann man nochmal düngen.

Herbst-Krokus und Herbstzeitlose pflanzen.

Bei Prachtstauden verwelkte Blüten entfernen.

Wildstauden dagegen dürfen Samen bilden, Strauchrosen ihre Hagebutten.

Rasen nicht zu tief mähen, weil er dann Trockenheit besser übersteht.

Im Gartenteich abgestorbene Pflanzenteile und Algen abfischen. Wucherende Pflanzen ausdünnen.

Gemüse

Aussaat bzw. Pflanzung von Salat, Endivie, Radicchio, Zuckerhut, Kohlrabi, Knollenfenchel und Chinakohl.

Schnellwüchsige Nachsaaten von Gelbe Rüben, Bohnen und Erbsen möglich.

Erste Aussaat von Spinat, Feldsalat, Winterrettich.

Petersilie keimt jetzt rasch.

Regelmäßig gießen, vor allem Tomaten und Gurken, damit sie nicht bitter werden.

Rhabarber mit Kompost düngen.

Obst

Erdbeeren nach der Ernte düngen und Laub zurückschneiden, ohne das Herz zu beschädigen.

Frühe Kernobstsorten schonend ernten.

Nachernteschnitt beim Steinobst.

Sommerriss der Wasserschosser.

Stark tragende Bäume abstützen.

Madiges Fallobst und Monillia-befallene Früchte entfernen.

 

Schneckenfressende Käfer

Schnecken schützen sich gegen Angreifer durch eine Schleimschicht. Dennoch gelingt es auch Insekten, durch Attacken auf das Eigelege oder sogar auch auf junge Schnecken, die Anzahl dieser Pflanzenfresser zu dezimieren.

Laufkäfer erfüllen wichtige ökologische Funktionen, nicht nur weil einige Arten auf Schnecken spezialisiert sind.

Auch Kurzflügler zeichnen sich dadurch aus. Wegen des gestreckten Körpers mit verkürzten Flügeldecken sehen sie für Käfer eher untypisch aus.

Glühwürmchen sind vorwiegend bekannt und beliebt aufgrund der Eigenschaft ihrer flugfähigen Männchen, die in den lauen Sommernächten im Garten für zauberhafte Lichteffekte sorgen. Ihre Larven gehören aber auch zu den fleißigen Schneckenjägern.

Alle diese Käfer leben gerne in einem unordentlichen Garten, er ihnen Unterschlupf z.B. an Asthausen und anderen Pflanzenabfällen bietet.

 

Ein feuchter Julimond hat sich noch nie verlohnt.