Das Gartenjahr

Gartenratschläge

Die wichtigsten Gartenarbeiten im Januar

Zierpflanzen

  • Bei milder Witterung Steckhölzer schneiden.
  • Schneelasten von Gehölzen entfernen.
  • Balkon- und Kübelpflanzen im Winterlager kontrollieren und lüften

Gemüse

  • Keimproben von altem Saatgut nehmen.
  • Anbauplan erstellen unter Berücksichtigung des Mengenbedarfs, Mischkultur und Fruchtfolge.
  • Im ungeheizten Gewächshaus können Spinat, Feldsalat und Petersilie ausgesäät werden.
  • Sprossen und Keime (Kresse, Alfalfa, Senf, Rettich u.v.m.) auf der Fensterbank anziehen.

Obst

  • Bei frostfreier Witterung Edelreiser schneiden und an schattiger Stelle frostfrei lagern.
  • Obstbäume durch Anstrich oder Schattierung gegen Frostrisse schützen.
  • Obstlager kontrollieren.

 

Gleichgewicht und Artenvielfalt

Die Vielfalt an Lebensformen ist Voraussetzung für ein komplexes, aber dadurch umso sabileres Geflecht, das für ein biologisches Gleichgewicht sorgt. Eins hängt vom anderen ab und so kommt es seltener zu einseitigen Entwicklungen und Kalamitäten. Das gilt im Großen, aber auch für die beschränkten Lebensärume unserer Gärten. Besonders Insekten sind für den Erhalt der Biodiversoítät unersetzlich. Sie sind Teil eines komplexen Nahrungsnetzes, fungieren selbst als Räuber, Parasiten oder Futtergrundlage für andere Arten. Vor allem aber erfüllen sie – weit über die Bienen hinaus – die Funktion als Bestäuber nicht nur der Blumen, sondern auch von Obst und anderen Nahrungspflanzen, was für uns von existenzieller Bedeutung ist.

Schmetterling, Käfer und Hautflüger sind am stärksten vom Rückgang bedroht. Die Ursachen liegen bei Umweltschadstoffen, Klimawandel, Lichtverschmutzung, vor allem aber am Verlust an Lebensräumen durch die Landwirtschaft und die Ausdehnung von Siedlungs- und Verkehrsflächen. Wir können im Garten und unserer Umgebung aber einiges für die Erhaltung der Artenvielfalt tun – und profitieren letztlich selbst davon.

Wichtige Faktoren dafür sind:

  • Naturnahe Wiesen und Hecken
  • Erhaltung der Streubostwiesen
  • Kein „zu ordentlicher“ Garten
  • Bevorzugt heimische Pflanzen mit nich-gefüllten Blüten
  • Viele Elemente (vom Feuchtbiotop bis zur Trockenmauer)
  • Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz

 

Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken!