Das Gartenjahr

Gartenratschläge


            

Die wichtigsten Gartenarbeit im November

Zierpflanzen

Aufräumungsarbeiten sind jetzt an der Reihe.
Schläuche, Wasserleitungen, Pumpen, Regentonnen entleeren und einwintern.
Nach und nach auch robuste Balkon- und Kübelpflanzen wie den Oleander einräumen, zuvor ausputzen und vorsichtig zurück schneiden.
Rosen und empfindliche Stauden ausputzen und abdecken. Rosen zudem anhäufeln.
Teich einwintern, empfindliche Pflanzen geschützt überwintern.
Beim Abräumen der Beete Samenstände als Vogelfutter stehen lassen.
Abgefallenes Laub kann als Mulchschicht zwischen Stauden und Gehölzen liegen bleiben.
Solang der Boden offen ist, kann gepflanzt werden (Gehölze, Stauden, Obstgehölze).
Kaltkeimer aussäen.

Gemüse

Chicorèe- und Löwenzahnwurzeln ausgraben und vor dem Antreiben liegen lassen.
Grün- und Rosenkohl nach ersten Frösten ernten.

Obst

Bei Beerensträuchern kann schon mit dem Schnitt begonnen werden.
Bei Schorfbefall Blätter entfernen.
Auf Feld- und Wühlmäuse achten, bei Bedarf bekämpfen.
Ernte von Wildfrüchten nach den ersten Frösten: Schlehen, Ebereschen, Mispeln, Sauerdorn, Scheinquitte.

 

Gnadenloser Jäger

Raubwanzen sind eine Familie innerhalb der Wanzen, die etwa 7.000 Arten umfasst. Das äußere Erscheinungsbild variiert erheblich. Raubwanzen leben ausschließlich räuberisch, relativ wahllos von Insekten u.a. Gliederfüßern. Sie lauern auf Blüten und anderen Orten und jagen ihre Beute aktiv. Mit ihrem Stechrüssel spritzen sie Speichel in ihre Beute, der sie lähmt oder direkt tötet.
Raubmilben gehören wie ihre schädlichen Artgenossen (Ostbaum-Spinnmilben, Zecken) zu den Spinnentieren. Sie haben daher, im Gegensatz zu den Insekten, vier Beinpaare. Sie ernähren sich hauptsächlich von pflanzensaugenden Milbenarten, aber auch von Läusen und Thripsen. Die Tiere werden gezüchtet und zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Damit sie eine Chance haben, darf kein chemischer Pflanzenschutz stattfinden. Mit Hilfe besiedelter Trieben kann man sie in einem befallenen Baum ansiedeln.

 

Sitzt im November fest das Laub, wir der Winter hart, das glaub!